Luftqualität

Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen | So geht’s

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Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen | So geht’s

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Eine zu niedrige Luftfeuchte wirkt sich negativ auf den Organismus aus. Leider lässt es sich bei aufgedrehter Heizung nicht immer vermeiden, dass die Luftfeuchtigkeit sinkt. Die Luftfeuchtigkeit erhöhen ist im Winter also wichtig, um Erkrankungen vorzubeugen. Am besten gelingt es mit Luftbefeuchtern, von denen es eine unglaubliche Vielfalt an Modellvarianten gibt.

Das Wesentliche im Überblick

  • Die Luftfeuchtigkeit kann mit Hilfe von Luftbefeuchtern gut reguliert werden
  • Eine optimale Luftfeuchtigkeit beugt Gesundheitsschäden vor
  • Der Luftbefeuchter muss an Ihre Raumgröße angepasst sein

 

Luftbefeuchter im Test: Die besten im Überblick

Planen Sie die Anschaffung eines Luftbefeuchters, stehen Ihnen diverse Modellvarianten und Hersteller zur Auswahl. Einer der Marktführer im Bereich der Luftbefeuchter ist Philips. Vom kleinen Modell für den Schreibtisch bis hin zum Befeuchter für sehr große Räume oder den Luftreiniger finden Sie bei Philips garantiert das richtige Modell. Philips Luftbefeuchter zeichnen sich durch zahlreiche sinnvolle Features aus und sind noch dazu sehr dekorativ. Der Philips HU4811/10 Luftbefeuchter etwa ist in einem eleganten Champagnerton gestaltet und wertet Ihren Wohnraum auch optisch auf.

Einige der Philips Luftbefeuchter im Test sind mit der patentierten NanoCloud-Technologie ausgestattet. Das bedeutet, dass Ihr Wohnraum besonders natürlich angefeuchtet und nicht mit gesundheitsschädigenden Bakterien belastet wird.

Philips HU4811/10 Luftbefeuchter (bis zu 38m², hygienische NanoCloud-Technologie, für Kinder und Babies) weiß/champagner

Sogenannte Ultraschallvernebler können Sie bereits recht kostengünstig für weniger als 20 Euro erwerben. Sie werden auch als Aroma Diffusor bezeichnet und sind zum Beispiel von der Marke TaoTronics erhältlich. In attraktiver Holzoptik gestaltet, wirken diese Luftbefeuchter sehr stimmungsvoll. Teilweise sind sie sogar mit einem Stimmungslicht ausgestattet und können Ihrem Wohn- oder Schlafzimmer so eine Wohlfühlatmosphäre vermitteln. Ein weiterer Pluspunkt: Sie können zusätzlich ätherische Öle in den Wasserbehälter geben und so den Raum mit Ihrem Lieblingsduft erfüllen.

Die besten Luftbefeuchter haben wir in einem separaten Artikel umfassend für Sie getestet.

Raumluftbefeuchter im Test

 

Was passiert, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist?

Eine geringe Abweichung zur empfohlenen Luftfeuchte ist noch nicht weiter bedenklich. Spätestens dann aber, wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum unter 30 Prozent sinkt, sollten Sie die Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöhen. Mögliche gesundheitliche Schäden durch eine zu geringe Luftfeuchtigkeit sind:

  • Hautekzeme
  • Bindehautentzündung der Augen
  • Reizhusten
  • ein erhöhtes Risiko für Erkältungen
  • Kopfschmerzen

Diese Symptome treten vermehrt im Winter auf, wenn die Heizung auf höchste Stufe gedreht wird. Das Luftfeuchtigkeit erhöhen im Winter ist also von entscheidender Bedeutung für Ihre Gesundheit.

Experten haben herausgefunden, dass Sie ein dreimal höheres Risiko haben, an einer Grippe zu erkranken, wenn die Luftfeuchtigkeit auf weniger als 35 Prozent sinkt.

Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit hat noch einen weiteren unerwünschten Nebeneffekt: Automatisch werden Sie dann die Heizung höher drehen. Bei einer zu niedrigen Luftfeuchtigkeit friert man schneller und ist geneigt, die Temperatur im Raum höher einzustellen als nötig.

 

Was tun wenn die Luft zu trocken ist?

Ist die Luft in Ihrem Wohnraum zu trocken, erkennen Sie das an gereizten Schleimhäuten. Auch Ihre Haut kann sich trocken anfühlen und unangenehm spannen. Ist das der Fall, gibt es ein einfaches Hilfsmittel, um die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu erhöhen. Stellen Sie einfach eine kleine Schale mit Wasser auf Ihren Heizkörper, die wohl kostengünstigste Alternative zum Luftbefeuchter. Durch die Wärme verdunstet das Wasser. Der Wasserdampf kann dann die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen erhöhen.

Dasselbe Prinzip machen sich die sogenannten Luftbefeuchter zu nutze. Es handelt sich um Geräte, die mit einem Wassertank versehen sind. Dieses Wasser wird in Form von Nebel an den Raum abgegeben und sorgt für ein gutes Raumklima. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, sind Luftbefeuchter daher die erste Wahl.

Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen. Schaffen Sie sich möglichst viele Grünpflanzen an. Sie sind nicht nur dekorativ, sondern erhöhen ganz nebenbei auch die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum. Um die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zu erhöhen, sind Grünpflanzen daher eine willkommene Alternative zu Luftbefeuchtern.

Luftfeuchtigkeit erhöhen Winter

Wie viel Prozent Luftfeuchtigkeit sollte ein Raum haben?

Gesundheitsexperten raten dazu, in Wohnräumen eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent anzustreben. Bei trockener Heizungsluft kann die Luftfeuchte im Raum deutlich unter diesem Wert liegen. Wie aber können Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen und vor allem: Wie finden Sie heraus, welche Luftfeuchte herrscht? Ein Hygrostat ist ein sinnvolles Gerät, dank welchem Sie Ihr Raumklima stets im Blick haben. Über verbaute Sensoren kontrolliert das Hygrostat die Luftfeuchtigkeit im Raum. Die meisten Modelle zeigen Ihnen auch die Temperatur an. Über einen Drehknopf haben Sie in der Regel die Möglichkeit, einen Sollwert einzustellen. Ist dann ein Luftbefeuchter angeschlossen, kann die Luftfeuchte im Raum konstant gehalten werden.

Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, sind Luftbefeuchter die erste Wahl. Für solch ein Gerät müssen Sie nicht einmal tief in die Tasche greifen, denn es gibt sie auch als einfache und preisgünstige Zerstäuber oder Verdunster. Folgende weitere Varianten sind beliebt:

  • Ultraschallgeräte
  • Verdampfer
  • Luftreiniger

Der Luftreiniger wird auch als Luftwäscher bezeichnet. Im Vergleich zum normalen Luftbefeuchter hat er einen wesentlichen Vorteil. Er ist mit einem intelligenten Filtersystem ausgestattet. Diese Filter saugen die verbrauchte Luft und Schmutzpartikel förmlich an und reinigen sie. Das Ergebnis ist eine perfekt gereinigte Raumluft, von der vor allem Allergiker profitieren. Doch auch Haustierbesitzer und Raucher sollten über den Kauf eines Luftwäscher nachdenken.

Ultraschallgeräte sind für viele die erste Wahl, denn sie haben zahlreiche nennenswerte Vorteile:

  • recht günstig in der Anschaffung
  • verbrauchen wenig Strom
  • sind effizient
  • verteilen recht viel Wasser in der Luft

Demgegenüber stehen die sogenannten Verdampfer, die mehr Strom verbrauchen und aufgrund des heißen Dampfes auch eine Gefahrenquelle darstellen. Für das Kinderzimmer sind sie daher nur bedingt geeignet. Wie der Name es bereits vermuten lässt, bringen Dampfluftbefeuchter das Wasser zum Sieden. Der Dampf reichert die Raumluft dann mit Feuchtigkeit an. Bedingt durch die hohe Temperatur des Wassers werden Keime abgetötet, so dass der Verdampfer eine hygienische Methode der Luftbefeuchtung ist.

Letzte Aktualisierung am 27.11.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

 

Was passiert bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit?

Nicht nur eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann krank machen. Gilt es dann, die Luftfeuchtigkeit in Räumen zu erhöhen, sollten Sie im Umkehrschluß eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ebenso vermeiden. Von einer zu hohen Luftfeuchte spricht man, wenn sie auf mehr als 60 Prozent ansteigt. Mit einem Hygrostat können Sie die Luftfeuchte in Ihrem Wohnraum gut bestimmen. Einzig in Küche und Bad darf die Luftfeuchte ruhig ein wenig höher sein. Allerdings sollten Sie auch hier dauerhafte Werte von mehr als 60 Prozent vermeiden, da sonst eine Schimmelbildung begünstigt wird.

Letzte Aktualisierung am 27.11.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmel und damit verbunden teuren Modernisierungsmaßnahmen führen. Doch nicht nur das: Auch Ihrer Gesundheit ist eine zu hohe Luftfeuchte nicht zuträglich. Bildet sich ein Schimmelpilz und gelangt er in die Atemwege, kann es zu Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen kommen. Ein optimales Raumklima hingegen sorgt für ein ausgeglichenes Immunsystem und Sie sind resistent gegenüber Infektionen aller Art.

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